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Mittwoch, 30.09.2020

Versicherungen aus dem Netz: Abschluss bald bei Google?

Die digitale Transformation erfasst alle Branchen, bei Themen wie bargeldloses Zahlen, Online-Shopping oder digitales Lernen wirkt die Corona-Pandemie dabei aktuell als Beschleuniger. Auch vor der Versicherungsbranche macht der digitale Wandel nicht halt: Zwei von drei Bundesbürgern erwarten, dass bis 2030 ein wesentlicher Anteil des Versicherungsgeschäftes über Online-Plattformen laufen wird - ähnlich wie heute bereits Amazon einen Großteil des Online-Handels auf sich vereint. Internationale Digitalkonzerne wie Apple, Google oder Facebook sehen die deutschen Versicherungskunden dabei in der Pole Position. In zehn Jahren könnten sie hierzulande eine bedeutende Marktposition einnehmen, so ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Verbraucherbefragung des Bitkom.

Jüngere Kunden mögen FinTechs

Schon heute können sich fast 30 % der Kunden nach eigenen Angaben vorstellen, eine Versicherung bei einem großen internationalen Digitalunternehmen abzuschließen. Unter den 18- bis 29-Jährigen ist der Anteil mit mehr als 40 % sogar noch höher. Fast jeder Fünfte der unter 30-Jährigen würde beim Thema Versicherungen sogar einem Start-up vertrauen, wenn das Angebot besonders innovativ ist. Bitkom-Präsident Achim Berg rät Versicherungsgesellschaften deshalb, das Thema aufmerksam im Blick zu haben. In anderen Branchen hätten sich durch die Digitalisierung Marktanteile bereits stark verschoben: "Entscheidend ist, sich auf seiner derzeitigen Position nicht auszuruhen, sondern Geschäftsprozesse und Geschäftsmodell konsequent digital zu denken", sagt er.

Digitaler Service wird wichtiger

Um Interessenten optimal zu beraten, sollten auch Versicherungsvermittler die veränderten Kundenwünsche berücksichtigen: Apps und digitale Service-Angebote spielen heute bereits für knapp 70 % der Kunden eine Rolle bei der Auswahl ihres Versicherers. Ganz vorne liegen allerdings nach wie vor umfangreiche Leistungen (99 %), niedrige Prämien (98 %) und individuell anpassbare Produkte (98 %). Ebenfalls sehr wichtig sind für die große Mehrzahl der Kunden eine breite Auswahl an Tarifen, einfache Angebote sowie kurze und flexible Vertragslaufzeiten. Der Stellenwert einer bekannten Marke ist dagegen rückläufig und liegt mit 70 % der Nennungen heute nahezu gleichauf mit der Digital-Kompetenz.

Persönliche Vermittlung bleibt gefragt

Für Versicherungsvermittler hat das wachsende Online-Angebot durchaus positive Seiten: So informieren sich laut Bitkom vier von zehn Bundesbürgern zwar gerne online über Versicherungen, schließen dann aber doch lieber persönlich bei einem Vermittler ab. Umgekehrt gibt nur rund jeder Fünfte an, sich persönlich beraten zu lassen, um dann den Abschluss per Internet zu tätigen. Die Umfrageergebnisse zeigen also: Der Versicherungsabschluss ist und bleibt Vertrauenssache. Für viele Kunden ersetzen neue Online-Angebote die traditionelle persönliche Beratung nicht, sondern werden ergänzend genutzt. Befeuert durch Online-Vergleichsportale steigt die Wechselbereitschaft, doch der Beratungsbedarf bleibt hoch. Versicherungsmakler oder gegen Honorar tätige Versicherungsberater genießen mit Werten über 40 % bei den Kunden ähnlich hohes Vertrauen wie Verbraucherzentralen und sogar mehr als klassische Medien wie die Tageszeitung oder Bankberater. Diesen Vorsprung gilt es zu halten!

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